Sieben Jahre
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Sieben Jahre

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Sieben Jahre wartete ich still,
mein Herz sehnte sich, wie ein Traum, der nie erfüllt.
Dann kam der Tag, du nahmst meine Hand,
doch bald war ich verloren, wie Treibgut am Strand.

Du hast mich ignoriert, kalt wie der Wind,
ich suchte nach Nähe, doch blieb blind.
Deine Worte waren scharf, deine Liebe ein Spiel,
egal, was ich tat, es war nie dein Ziel.

Jetzt bin ich frei, doch die Narben sind tief,
die Wunden der Seele, die niemand mehr sieht.
Ein neuer Mann gab mir wieder den Mut,
doch manchmal zieht die Vergangenheit mich in die Flut.

Darf ich die Tür verlassen, einfach gehen?
Darf ich meine Mutter rufen, ihre Stimme verstehen?
Darf ich duschen und Enrique hören dabei,
ohne dass dein Zorn mich trifft wie ein Schrei?
Darf ich dieses Kleid tragen, vielleicht zu rosa, zu eng?
Wird es dich stören, dass es auffällt, wie ein Gespenst im Gang?
Darf ich Mascara auftragen, für einen Moment schön sein,
ohne dass du schreist, wie immer, und mich bestrafst im Allein?

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