Ich kam mit 19 als Adoptivkind zweier linker ungarischer Volksvertreterinnen in Ulm auf die Welt um Philologie zu studieren und Steine zu sammeln. In den letzten 41 Jahren bin ich viel rumgekommen, ich war auch schon in Bayreuth. Zur Zeit überlege ich, über den zweiten Bildungsweg in Taxis einzusteigen und damit dann zu einer Hochschule für Sushi zu fahren, um meinen japanischen Wurzeln die gebührende Ehre zu erweisen.
Letzte Woche habe ich mir einen Farbdrucker gekauft und bin dadurch endlich finanziell unabhängig.
Mein politisches Engagement beschränkt sich auf das Ziel, Russland und Nordamerika wieder durch eine Landbrücke zu verbinden und den weltweiten Verbrauch von Einwegmonden drastisch zu reduzieren, da diese enorm materialaufwendig sind.
Ich bin mir sicher, dass es dort oben jemanden gibt, der Freitagabend gern laut Musik hört, denn die Bässe kommen durch die Decke in meine Wohnung.
Ich ernähre mich seit vier Jahren ausschließlich von Scheiben aus recycelten Kerzen, die i