Streune verdächtig zufrieden durch die Stadt
getragen von der tief wurzelnden Einsamkeit
das Feld vor mir so schwarz, so weit
als wenn die Welt kein Ende hat.

Allein ein All im Kopf fixiert die Sterne
vom Scheinen oft geblendet, nicht so sehr vom Sein
Blut wäscht die Wangen von den Tränen rein
Hoffnung ist Ewigkeit wie Ferne

Was ist schon Glück in kalten Nächten
in denen selbst ein Köter seinesgleichen sucht
wenn du -zu innerer Isolation verflucht-
bereit bist Liebe hinzuschlächten

So wiege ich den toten Punkt im Herzen
gleichmütig in den Schlaf der dunklen Tage
und lege objektiv auf meines Schicksals Waage
den Unterschied von Freud und Schmerzen

Für immer einsam bin ich sicher nicht
allein bin ich ja heut schon selten
doch was soll morgen schon das Heute gelten
Stets schlägt die Realität dem Traum doch ins Gesicht...

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