Nächtliche Weile

Nächtliche Weile

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"Die Nacht kann etwas Bergendes und Raum Gewährendes an sich haben, wer in ihr nicht bloß wach liegt sondern wacht, kann sich aufgehoben fühlen, berauscht von der Stille, selbstvergessen und geschützt vor den mannigfachen Begebenheiten und Herausforderungen des Tages. Es ist die Nacht selbst, die, indem sie durch ihr Zögern gleichsam die zeit anhält, den Menschen solches Innehalten und Bewahrtsein gönnt. Sie müssen sich ihr jedoch bewußt überlassen, sich in sie finden." Ute Guzzoni - Weile und Weite S.54

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