Macondo
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¿In der Fremde hat ein Garten eine ganz besondere Bedeutung¿. Von Chirine Ruschig. | Gabriel Garcia Marquez hat den fiktiven Ort, an dem sein Roman ¿Hundert Jahre Einsamkeit¿ spielt, ¿Macondo¿ genannt. Und verfolgte Chilenen, die Mitte der 70er Jahre in der ehemaligen Kaserne am Rand des 11. Wiener Gemeindebezirks Asyl fanden, nannten ihren Zufluchtsort genauso. Auf dem Kasernengelände haben inzwischen drei Generationen von Flüchtlingen Gärten angelegt: Gärten für einzelne Familien und einen Gemeinschaftsgarten. Ein junger Afghane, der seit 5 Jahren in Österreich lebt, hat den Satz formuliert, der so gut als Titel für das Tandem-Feature passt, denn ein Garten kann Heimat ersetzen - zumindest ein Stück weit.
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