„mitgehn“ gegen Barrieren und Beschämung
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Behördengänge, Ansuchen um Sozialhilfe oder um eine Gemeindewohnung, Termine in Gesundheitseinrichtungen,… Situationen, die alltäglich sind, für Armutsbetroffene aber mit Stress, Belastungen und mit Beschämung verbunden sein können. Um diesen Menschen den Gang zu Ämtern zu erleichtern, wurde das Projekt „mitgehn“ ins Leben gerufen.
Die Idee entstand aus einer 2015 durchgeführten Studie der Armutskonferenz. In dieser äußerten Betroffene den Wunsch nach einer Begleitung. Es geht dabei nicht um Vertretung, sondern um stilles begleiten. Gemeinsam mit dem Unabhängigen Landesfreiwilligenzentrum (ULF) in Oberösterreich wurde aus der Idee ein konkretes Konzept entwickelt, das nun als Piloprojekt umgesetzt wird.
„mitgehn“ findet derzeit in vier Bundesländern statt. Die Projektpartner*innen sind:
Die Armutskonferenz, die ziwi. Die Zivilgesellschaft wirkt (OÖ), Caritasverband der Erzdiözese Salzburg, Diakonie Flüchtlingsdienst Frauenberatung Wien, verein-freiraum Frauenberatungsstelle Leibnitz.
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