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Foto: Halle-Neustadt („Ha-Neu“) entstand ab 1964 auf dem Reißbrett, entwickelte sich zur größten sozialistischen Musterstadt der DDR
Konzipiert von Architekt Richard Paulick, sollte sie modernen Wohnraum für die Arbeiter der nahen Chemiebetriebe in Buna und Leuna bieten. Für damalige Verhältnisse boten die Wohnungen mit Fernheizung und eigenen Bädern enormen Komfort.
Das Pressefoto vom 16. Juli 1969 dokumentiert die frühe Aufbauphase des 1. Wohnkomplexes. Markant im Hintergrund steht der elfeinhalbgeschossige Block 10 – mit 380 Metern das längste zusammenhängende Wohngebäude, das je in der DDR in Plattenbauweise errichtet wurde. Im Vordergrund sind noch unbefestigte Baustellenflächen sowie eine typische Kinderkombination (Kindergarten) mit rot-weiß gestreiften Markisen zu sehen, während bereits die ersten Mieter eingezogen waren. 1990 wurde die eigenständige Stadt nach Halle (Saale) eingemeindet.
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