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  • 2 years ago
Verlage Im Nationalsozialismus

Verlage Im Nationalsozialismus

Vor nicht ganz 600 Jahren erfand Johannes Gutenberg die bewegliche Druckerpresse. Dies war die Geburtsstunde des modernen Buchdruckes und des deutschen Verlagswesens. 1825 wurde der Börsenverein des deutschen Buchhandels gegründet und das Verlagswesen erlebte um 1928 in Leipzig mit unzähligen Verlagen, wie z. B. Brockhaus, Duden, Reclam oder Suhrkamp seine Blütezeit. Dann kam der Nationalsozialismus und auch für das Verlagswesen brachen schwere Zeiten an. Konnten die Verlage weiterhin Mann oder Döblin drucken und wie war ihre politische Haltung? In seinem Vortrag „Deutsche Verlage im Nationalsozialismus“ spannt Klaus Gerhard Saur, selbst Verleger und ehemaliger Geschäftsführer namenhafter Verlage, den Bogen von 1933 bis in die Nachkriegszeit. Die Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrums München fand im Zentrum am Königsplatz statt. Das Buch von Klaus Gerhard Saur „Verlage im Nationalsozialismus“ ist im Vittorio Klostermann Verlag erschienen und im Handel erhältlich.

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