Die Idee ist einfach und gut: Wenn Menschen auf der Straße schlafen müssen und daneben Häuser leer stehen, dann werden die Häuser besetzt. Wenn Geflüchtete zu Objekten eines rassistischen Systems erniedrigt werden, dann gilt es, einen Raum zu schaffen, in dem sie sich selbst organisieren können.
Ein soziales Zentrum für alle bedeutet mehr als eine Notübernachtung; es ist mehr als ein Ort direkter Hilfe ohne staatliche Einmischung. Das #SocialCenter4All ist die Idee der Solidarität und der Selbstermächtigung gegen Verhältnisse, die zu tiefst unmenschlich sind.
Gesagt, getan. Im September wurde in Berlin ein Haus besetzt. Der Büttel räumte. Im November folgte die zweite Besetzung. Wieder räumte der Büttel. Das Einfache und Gute ist oft schwer zu machen, grade in diesem Land, das sich noch an jedem Krieg dumm und dämlich verdient.